Aktuell im Zoo Basel

Erneut darf der Zoo Basel auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit vielen Besuchenden und grosszügigen Spenden zurückblicken. Es konnten Spenden und Nachlässe in der Höhe von mehr als neun Millionen entgegengenommen werden. Das Jahr war insbesondere durch das Grossprojekt Ozeanium geprägt, über welches die Basler Bevölkerung am 19. Mai abstimmen wird.

Der heute publizierte Jahresbericht des Zoo Basel weist in der Erfolgsrechnung 2018 einen Jahresgewinn von CHF 52'516.96 aus. Der Bilanzgewinn per 31. Dezember 2018 betrug damit CHF 1’122'639.69. Aufgrund der Eröffnung der Elefantenanlage Tembea waren die Besucherzahlen im Jahr 2017 ausserordentlich hoch, im Jahr 2018 pendelte sich der Erlös aus verkauften Eintrittskarten und Abonnements wieder bei einem durchschnittlichen Wert von CHF 9’178’438.16 ein. Auch die Personalkosten der 104 Vollzeitstellen für den Zoobetrieb bleiben mit CHF 11’805’749.85 gegenüber dem Vorjahr (CHF 11’858’052.29) in etwa gleich.

Viel Aufmerksamkeit

Nicht nur die Zahlen sind Zoo-Direktor Olivier Pagan Grund zur Freude: «Tagtäglich beobachten meine Mitarbeitenden und ich im Zoo begeisterte Kinder und führen viele positive Gespräche mit unseren Besucherinnen und Besuchern. Sie bestätigen den Zoo in seiner Aufgabe als Bildungsinstitution, insbesondere zu den Themen Natur- und Artenschutz.».

Auch 2018 sorgten die Bewohner des Zoos für viel Aufmerksamkeit. Der Tod der Gorilladame Goma sorgte weltweit für Schlagzeilen. Die erste Erdmännchen-Geburt seit zehn Jahren und die Drillinge bei den Liszt-Äffchen wurde in den Medien ebenfalls breit kommuniziert.

Grosser Dank an die grosszügigen Freunde des Zoos

Auch im Jahr 2018 durfte der Zoo Basel Drittmittel in Millionenhöhe entgegennehmen. So verzeichnete der Zoo im vergangenen Jahr Erträge in Form von Spenden, Geschenken, Nachlässen und Legaten sowie Patenschaften im Umfang von CHF 9’585’946.21 (Vorjahr CHF 6’335’227.81). CHF 3’767’818.00 der Zuwendungen waren zweckbestimmt und davon sind wiederum CHF 3’457’926.00 im Sinne der Geldgeber zweckbestimmten Fonds zugeführt worden. Die verbleibenden Drittmittel von CHF 6’128’020.21 konnten zur Deckung des laufenden, strukturell negativen Betriebsergebnisses verwendet werden. Die Abgeltungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die Beiträge der Gemeinden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Damit der Zoo weiterhin seine Visionen verfolgen kann, ist er auch zukünftig auf Spenden, Stiftungsbeiträge und Leistungsabgeltungen angewiesen. Verwaltungsrat und Direktion sind für die Zuwendungen gegenüber dem Zoo sehr dankbar. So VR-Präsident Martin Lenz: «Ohne die vielen privaten Gönnerinnen und Gönner wäre der Zoo nicht möglich, ihnen gilt deshalb ein ganz besonderer Dank».

Fokus auf das Ozeanium

Im Jahr 2018 wie auch im Hinblick auf die weitere Planung des Zoos nahm respektive nimmt das Ozeanium eine wichtige Stellung ein. Am 17. Oktober hat der Grosse Rat Basels dem Bebauungsplan zum Ozeanium deutlich mit 69 zu 13 zugestimmt. Aufgrund eines Referendums wird die Basler Stimmbevölkerung am 19. Mai 2019 über das Projekt abstimmen. Dabei wird der Zoo von einem breit abgestützten Pro-Komitee unterstützt.

Im Ozeanium sollen Besucherinnen und Besucher mitten in Basel Zugang zum Meer erhalten und seine Schönheit und Faszination erleben. Durch intensive Umweltbildung will der Zoo Basel für einen nachhaltigen Lebensstil werben und das Publikum für den Schutz der Meere sensibilisieren.