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Zu den SendungenBei folgenden Tierarten gibt es zur Zeit Jungtiere zu entdecken:
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Zur NewsletteranmeldungGruselig schön leuchten die langen Stielaugen des Halloween-Einsiedlerkrebses im bläulichen Licht des Aquariums im Zoo Basel. Ob er seinen Namen dem Halloween-Brauch, sich schaurig zu verkleiden oder in beleuchtete Kürbisse und Rüben grausige Fratzen zu schnitzen, verdankt, ist unklar. Genau hingeschaut, ist der eher kleine Einsiedlerkrebs mit dem wissenschaftlichen Namen Calcinus elegans eigentlich ein ganz hübscher Geselle. Akkurat ragen seine zehn blauschwarz geringelten Beine aus seinem Schneckenhäuschen.
Der Halloween-Einsiedlerkrebs ist nur eine Art der umfangreichen ‚Hausbesetzerszene‘ im Vivarium. In den Meeren der Erde leben etwa 800 verschiedenen Arten von Einsiedlerkrebsen, im Zoo Basel immerhin ein knappes Dutzend, wie der gestreifte Felsen-Einsiedlerkrebs, der Weisspunkt- Einsiedlerkrebs oder der Karibische Einsiedlerkrebs.
Ziemlich verdreht
Alle Einsiedlerkrebse leben in den Häuschen von Meeresschnecken, in die sie sich zum Schutz vor Feinden komplett zurückziehen. Ihr Hinterleib ist weich und in Drehrichtung gewunden und fügt sich so perfekt in die Behausung ein. Mit den beiden Klauen am Schwanzende halten sich Einsiedlerkrebse im Schneckenhäuschen fest. Bei Gefahr reicht es, den Kopf einzuziehen. Wenn der Störenfried verschwunden ist, kann es sofort mit der Nahrungssuche weitergehen.
Erschwinglicher Wohnraum ist knapp
Mit zunehmendem Alter steigen auch die Bedürfnisse an die Unterkunft. Wachstumsbedingt ist ein- bis zweimal jährlich ein Umzug in eine grössere Wohnung unausweichlich. Leider kennen auch Einsiedlerkrebse Wohnungsnot. Meist sind praktisch alle leeren Schneckenhäuser auf dem Meeresgrund schon vergeben. So werden auch bereits besetzte Wohnungen hart umkämpft. Es wird gerungen und gerissen, mit Scheren gefochten und mit Krabbelbeinen gezappelt, immer in der Hoffnung, den Nachbarn aus dessen Haus zu vertreiben und genau dieses eine begehrte Gehäuse selbst zu übernehmen.