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Das Zoorestaurant wird umgebaut

Für den Umbau des Zolli-Restaurants wird das Projekt des Büros Nyfeler + Partner Architekten weiterverfolgt. Bei der Neueröffnung im Jahr 2014 erwartet das Publikum ein grosszügiges Selbstbedienungsrestaurant mit Ausblick auf die Elefantenanlage und ein Angebot von möglichst vielen regionalen und biologischen Produkten. Der Betrieb des Restaurants im ersten Stock wird zu Gunsten eines Eventsaals aufgegeben.

Das Restaurant des Zoo Basel soll umgebaut werden. Das 1935 eingeweihte Gebäude des Architekten Heinrich Flügel wird umfassend aufgewertet. Es soll in einen an die heutigen Bedürfnisse angepassten Restaurationsbetrieb überführt werden. Das in einem Studienauftrag ermittelte Siegerprojekt von Flubacher-Nyfeler+Partner Architekten wurde heute den Medien vorgestellt. Eine Ausstellung im Zoorestaurant zeigt die Projekte des Studienauftrages. Vom 16. bis 22. Dezember können sie im Selbstbedienungsrestaurant des Zoo Basel eingesehen werden.

Überzeugt durch Behutsamkeit

Zum Studienauftrag wurden die Basler Architekturbüros Blaser Architekten AG, Flubacher-Nyfeler + Partner Architekten AG, Harry Gugger Studio, Luca Selva Architekten ETH BSA SIA AG und Zwimpfer Partner Architekten eingeladen. Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch die behutsame, zurückhaltende Art, wie es mit dem bestehenden Gebäude umgeht. Es behält den architektonischen Ausdruck des Hauses bei und vereinigt räumliche, technische und funktionale Anforderungen. Auf der Ebene des bisherigen Restaurants wird der heutige Sockelbereich zu einer grosszügigen Terrasse, unter der auch neue Nutzungen wie Take-Away, Schulungsraum und Besucher-WC angeboten werden. Die heutige Bühne im Selbstbedienungsrestaurant wird zu Gunsten eines grosszügigen Ausblickes auf die Elefantenanlage aufgegeben. Ein Teil des Erdgeschosses soll in Zukunft bedient geführt werden.

Eventsaal im Obergeschoss

Das heutige Restaurant im ersten Stock lässt sich, wie die Vergangenheit gezeigt hat, nur schwer rentabel betreiben und wird zu einem Eventsaal umgebaut. Die bestehende Treppenanlage im Osten des Gebäudes bleibt zentrale Verbindung zum Obergeschoss und wird somit als Zugang zum neu geschaffenen Eventbereich aktiviert. Die bestehenden Höfe im oberen Stockwerk werden zu Gunsten eines zentralen Lichthofes aufgelöst. Dadurch entsteht eine ruhige und klar organisierte Gebäudeebene mit einer eher zurückhaltenden architektonischen Formensprache. Im rückwärtigen Bereich und im Obergeschoss sollen die Gebäudestruktur vereinfacht und die Niveaus angeglichen werden, was dem Haus eine wohltuende Übersichtlichkeit verschaffen wird.

Neueröffnung 2014

Der Umbau beginnt im Herbst 2013. Vor Ostern 2014 soll der Betrieb mindestens teilweise wieder aufgenommen werden können. Während der Bauzeit ist ein reduzierter Betrieb mit Zelten vorgesehen. Auch in Zukunft wird das Restaurant nicht in Pacht, sondern durch den Zoo Basel als Profitcenter geführt werden. Das Gastronomiekonzept wird das Thema Nachhaltigkeit vermehrt berücksichtigen und beinhaltet den Einkauf lokaler, regionaler und nationaler, und soweit möglich biologischer Produkte. Auch der Bildungsauftrag des Zolli soll verstärkt Eingang finden: Sämtliche Events und Anlässe sollen nur im Zusammenhang mit einem Bildungsangebot, sei es eine Führung oder eine Präsentation durchgeführt werden. Auf diese Weise möchte der Zoo Basel seinem Bestreben, das Publikum für Tiere und ihre Lebensräume zu sensibilisieren, Nachdruck verleihen.

Umbau, ein lang gehegter Wunsch

Die aktuellen Umbaupläne haben eine lange Vorgeschichte. 1934 wurde das alte Restaurant abgebrochen und 1935 das heute noch bestehende Gebäude eingeweiht. In den 70er Jahren wurden erste Pläne für einen Neubau gehegt. Es folgten Wettbewerbe, Architekten wurden beauftragt und immer scheiterte man entweder an den projektierten Kosten oder aber an Uneinigkeiten bezüglich Erhaltung oder Erneuerung des Gebäudes. Schlussendlich wurde das Restaurant durch das Architekturbüro Diener + Diener in gut fünfmonatiger Bauzeit umfassend saniert und im April 1993 neu eröffnet.